Damit sich keiner verläuft…


„Wandern ist gesund.“
Das ist zwar keine wirklich neue Erkenntnis und es freut uns, dass die Zahl der Wanderer auf dem „1000hmr“ stetig steigt. Mancher verlässt sich auf Highendtechnologie, geht mit GPS-Gerät und Datenkarten in den Wald und mach anderer Wanderer verlässt sich auf die Wegemarkierungszeichen an den Bäumen.

Damit sich keiner verläuft... Jürgen Pirner im Klebeeinsatz mit den 1000-hmr-Wegezeichen 2011

Im Einzugsgebiet des Fränkischen Albvereins (FAV – Link zur Website) sind derzeit ca. 7600 Kilometer Wegenetz markiert und ausgeschildert. Mal mehr, mal weniger gut. Beurteilen, ob ein Wanderweg gut oder schlecht markiert ist, kann meist ein ortsunkundiger Wanderer, denn wir haben uns schon bei der ein oder anderen „Betriebsblindheit“ ertappt. Wir sind auf unsere Wanderer angewiesen, die teilweise von weither zu uns kommen, und unseren „1000hmr“ zum ersten Mal begehen. Nicht immer laufen wir selbst unseren eigenen Weg, nicht immer sehen wir was andere sehen und oder es fällt uns nicht auf. Deshalb freuen wir uns über jeden Hinweis, jeden Tipp per eMail, Whatsapp oder SMS und Websitekommentar, wenn wir etwas verbessern, verändern oder neu anlegen sollen. Ein Verlaufen, so unser eigener Anspruch, sollte unmöglich sein und den Besucher sicher an sein Ziel bringen, egal wo er eingestiegen ist, egal wie weit er den „1000hmr“ laufen möchte.

Das eine oder andere Markierungstäfelchen wurde auch schon ein Opfer von Vandalismus. Die Beweggründe eröffnen sich uns leider nicht warum jemand ein Wegezeichen zerkratzt oder abreisst. Diese Zeichen wurden teilweise mühevoll geklebt (die alleresten Zeichen…), seit einiger Zeit verwenden wir Aluminiumnägel (schonend für den Baum und schonend für Kettensägen, sollte der Baum doch irgendwann mal gefällt werden müssen) und Kunststofftäfelchen. Diese Täfelchen finanzieren wir aus eigener Tasche, bringen sie in unserer Freizeit persönlich an und kümmern uns auch um deren Instandhaltung.

Wir sind stolz darauf, dass wir so viel Zuspruch für den „1000hmr“ bekommen, was anfänglich nur für uns selbst gedacht war, erfreut nun immer mehr Besucher aus der Region. Einige Sportler trafen wir in Vorbereitung für Ultratrailläufe und Alpenüberquerungen, einige laufen einfach gerne in unserer Gegend und suchen die Entschleunigung aus einem hektischen Alltagstrott.

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