Wandern ist die beliebteste Freizeitsportart


der Deutschen, so war neulich zu lesen. So gut wie keine Ausrüstung notwendig, es macht gesund und die Sehnsucht zurück zur Natur zu kommen, sind die Motivatoren geworden. Einfach einfach, mehr nicht, über den Dingen stehen, sich herausnehmen.

Das biedere Image wurde abgelegt. Wandern ist ein Trendsport geworden. Studien zufolge tun es mehr als die Hälfte der Deutschen, mehr oder weniger regelmässig und mehr oder weniger lang: wandern! Verschiedene Gründe spornen verstärkt Städter an, die es in die Wälder zieht. Schlussendlich ist Wandern ja auch ein familienbindendes Gemeinschaftserlebnis. Dem Alltag davonwandern als preiswertes Freizeitvergnügen, ein Stück mehr vom Leben bekommen und vieles mehr sind starke Beweggründe.

Jetzt könnte man sagen, dass Wandern eine urtypisch deutsche Tugend, ja sogar ein typischer deutscher Sport ist. Möglich… denn es gibt sicherlich Menschen in anderen Gegenden der Welt, denen es nicht in den Sinn kommen würde stundenlang zu Fuß zu gehen ohne einen trifftigen Grund dazu zu haben. Wandern liegt sogar noch vor Radfahren in der Gunst der Deutschen. Und betrachtet man Geocaching, Nordic Walking, Spazierengehen sowie Bergsteigen, Trailrunning, Alpenquerungen, Trekking und Pilgern (egal ob nach Santiago oder nach Assisi und Rom), dann hat sich ein neuer Trend etabliert.

Man braucht nicht viel, nur sich selbst. Klar, zu zweit oder zu „mehrt“ ist es schöner, und es ist nie ein Wettkampf, eher ein „Kopffreibekommen“, wenn man stundenlang mit einem gleichgesinnten Wandernfreund durch den Wald streift, neue Wege erkundet oder sich an bereits 100 Mal gesehen Landschaften immer wieder erneut erfreut.

Wandern schafft soziale Kontakte, ist intensiv und gesund. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausreden und schlechte Ausrüstung. Es gibt keine Entschuldigung nicht in die freie Natur gehen zu können, jederzeit und über all. In einer Zeit der immer stärker wachsenden Städte und deren Umland, in einer Zeit der immer fortscheidender Digitalisierung des Alltags, in einer Zeit der immer schneller werden Alltage, in dieser Zeit wünschen sich viele Menschen eine Rückkehr zu dem Ursprünglichen, dem Rauen und dem Echten. Es entsteht eine Sehnsucht nach einer Auszeit die draussen stattfindet. Eine Wanderung ist wie ein Kurzurlaub, die Seele kann sich entspannen, der Körper tankt neue Kraft, der Geist nimmt neue Eindrücke wahr.

Der gesundheitliche Faktor wird nicht nur durch Fitness-Studios, elektrokabelverdrahtetes Training und sonstigen Trends verbessert (all diese sportlichen Aktivitäten haben sicherlich ein Daseinsberechtigung…) sondern auch durch regelmässiges Wandern. Es stärkt die Muskulatur, schützt Gelenke und trainiert den ganzen Körper in einer schönen Umgebung (ganz anderns als schwitzend mit 100 anderen im zweiten Stock einer Muckibude).

Studien zufolge wird um die 2 Stunden fünfundvierzig gewandert, in Summe im Jahr ca. 90-100 km. Das klingt zwar etwas ernüchernd, aber liefern für das Indiduum brauchbare Ausgangsinformationen. Das Immunsystem bedankt sich für jeden Ausflug in die Natur, denn regelmässige Bewegung macht weniger krankheitsanfällig. Diese Kurzurlaube lösen auch Glückshormone aus, sodass Endorphin und Adrenalin ausgeschüttet wird und im Gegenzug Stresshormone abgebaut werden.

Stellt sich nur die Frage: Wohin wird dieser neue und intensive Freizeittrend führen? Überlaufene Wanderwege, „Nummern ziehen“ am Parkplatz für den 1000hmr.de? Keineswegs! Versprochen!!! Wir werden auch in Zukunft an unserer Wegeführung arbeiten und jeden Rat in die Tat umsetzen (sofern möglich).

Aktuell suchen wir Unterstützung im handwerklichen Bereich in Bezug auf einige Schilder und deren Neumontage. U.a. nähe der Kapellenruine in Arzlohe und einige andere Punkte. Wir suchen konkret Mitarbeiter, die mit Metall und Holz umgehen können, uns einige Stunden ihrer Freizeit opfern können. Interessiert? Dann einfach eine eMail an TK@1000hmr.de senden und wir melden uns.

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