Vermeidbare Fehler 1


5 vermeidbare Fehler beim Wandern

Niemand ist perfekt, doch der eine oder andere Fehler kann schon mal die Wanderung und den ganzen Tag vermiesen. Vielleicht hat der eine oder andere folgende Fehler schon mal erlebt…

1. Ich kenne mich aus, kenne den Weg und brauche keine Karte!
Egal ob man ein alter Wanderhase oder ein „Jungwanderer“ ist, Selbstüberschätzung kann in fast jede Gelände gefährliche Siutationen herbeiführen. Eine den eigenen Fähigkeiten (und noch viel wichtiger, den Fähigkeiten eventueller Mitwanderer) angepasste Routenplanung ist enorm wichtig, damit die Wanderung abwechslungsreich und mit einem attraktiven Ziel abschließt. Pausen sind keine Schwäche, sondern notwendig und helfen das Wandererlebnis zu heben.

Eine gute Wanderkarte oder ein GPS-Gerät helfen entspannt und ohne Probleme zu wandern, auch wenn man sich mehr oder weniger gut auskennt. Markierungen und Wegbeschreibungen sowie Zeit- und Distanzangaben mögen variieren oder sind plötzlich verschwunden. Sehr schnell können dann im Gelände unverhofft schwierige Situationen ungewollt entstehen. Eine Topokarte benötigt nicht viel Platz, braucht keinen Strom und ist immer schnell griffbereit. Für einen stressfreien Wandertag ist auch ein Blick auf das Wetter unerlässlich.

2. Rucksackcheck
„Brauch´ ich nicht!“, ist eine oft gehörte Aussage. Mancher schleppt unnötig das eine oder andere Utensil durch die Landen, egal ob eine Regenjacke bei 35 Grad im Schatten oder Sonnencreme im Winter. Ein kurzer Blick vor dem Start in den Rucksack lohnt immer wieder, vermeidet unnötiges Gewicht und steigert dennoch den persönlichen Bezug zu seiner Ausrüstung, egal ob in der Fränkischen Schweiz oder im Hochgebirge.

3. Frühstücken to go
Eine alte Weisheit ist, dass das Frühstück das A und O und einen guten Start in den Tag ausmacht. Die richtige Menge macht es aus, ob man fit und gut gestärkt in die Wanderung startet oder ob man die ersten Stunden träge in den Seilen hängt. Ist das Frühstück zu übig ausgefallen werden die ersten Kilometer ziemlich schwer, vor allem wenn es vom Start weg gleich steil bergauf gehen sollte.

Neben Essen ist auch Trinken wichtig, und noch wichtiger gilt: weniger ist manchmal mehr. In unseren Breitengraden gibt es immer wieder Ortschaften mit Gaststätten oder auch Bauernhöfe, bei denen man Wasser „nachtanken“ kann. Höflich gefragt und schon kann es weitergehen.

4. Regenjacke
Regen kann jede Wanderung vermiesen. Es heisst zwar, dass es kein schlechtes Wetter gibt, sondern nur schlechte Ausrüstung, dennoch sind nasse Klamotten nicht besonders motivierend. Rechtzeitig die Regenjacke anziehen wenn das Wetter umzuschlagen droht hat den Vorteil, dass keine hektischen Umpackaktionen bei plötzlich einsetzenden Regen notwendig sind und man dann eh nass wird. Die meisten Wanderer nutzen erfolgreich das Zwiebelprinzip, Schicht für Schicht, je nach Wetter, Gelände, etc. sich zu be- oder entkleiden.

5. Gruppenwanderung
Man sagt, dass mehr als einer schon eine Gruppe ist und wie überall ist es wichtig zu wissen mit wem man über Stock und Stein zieht. Nicht jeder Wanderpartner eigenet sich für lange und ausgibige Wanderungen, jeder hat seine eigenen Vorstellungen. Viele Faktoren können sehr schnell zu Unmut führen, sei es die Streckenwahl, die Wettersituatution, das unterschiedliche Leistungsgefälle oder – last but not least – die indiduellen Leistungserwartungen an sich und andere. Ein garantierter Stimmungskiller ist der Wettkampfgedanke. Zeitdruck, Distanzdruck und persönlichen Eitelkeiten summieren sich zu wettkampfähnlichen Siutationen, sodass am Ende des Wandertages nur Verlierer am Ziel ankommen. Plus die Tatsache, dass viele am nächsten Tag Muskelkater bishin zu Bewegungsunfähigkeit haben.


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