Reckenberg


Vielen Dank an Ingrid und Peter Leutgeb aus Reckenberg für die nachstehende Information:

Unser gesamter Hof ist in der Liste des Denkmalamtes aufgeführt. Haus Nr. 1 Haupthaus, erbaut in der 2. Hälfte des 18. Jahrhundert, ungefähr 1770 mit ganz großen Quadersteinen, ebenfalls  Haus Nr. 2,  eines der letzten Taglöhnerhäuser  im Nürnberger Land, erbaut in der 1. Häfte des 18. Jahrhundert, also 1720, das neu saniert/restauriert worden ist (Architekturbüro Fritsch und Knodt – also zuständig gewesen für das Badhaus und die Kapellenruine).Ebenfalls der Stadl, vorne gemauert und hinten mit Fachwerk. Außerdem  sind wir momentan dran den  über  30 m tiefen Brunnen wieder zu restaurieren. Dieser Brunnen, samt Gebäuden ist bereits im Pfingzing-Atlas aufgeführt.

Stand 17.September 2019

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Das auf der Hochebene des Kieselmühlbergs liegende Reckenberg befindet sich westlich von Arzlohe und bietet einen Blick auf Hohenstadt und Pommelsbrunn. Erstmals 1288 wird die Siedlung urkundlich erwähnt, dannach folgten Erwähnungen u.a. 1350 im Zusammenhang mit den Schenken von Reicheneck sowie 1366/1368 im Salbüchlein von Kaiser Karl IV. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts kam Reckenberg als Bestandteil der Region an die Reichstadt Nürnberg und wurde als „Reckenperg“ erfasst. 1806 wurde Reckenberg Pommelsbrunn zugeordnet und gelangte dadurch ins Königreich Bayern.

Oberhalb Reckenbergs bietet eine Anhöhe einen perfekten Rundumblick, der „alte Kirchenweg“ genante Pfad bietet einen schönen Spaziergang von der Pommelsbrunner Weidenmühle kommend. Weitere Sehenswürdigkeiten wie u.a. die Houbirg und der Ringwall sind von Reckenberg aus erreichbar.

Die Houbirg ist eine der bedeutendsten vor- und frühgeschichtlichen Höhensiedlung in Deutschland. Dieser keltische Siedlungsraum war mit einer ca. 4,5 Kilometer langen Ringmauer umschlossen, welche eine Fläche von ca. 88 Hektar umfasste. Zum Vergleich: Nürnbergs Altstadt entspricht etwas dem gleichen Umfang. Ein Höhepunkt der besonderen Art ist schlussendlich der Hohle Fels mit seine steinzeitlichen Funden und Urnenfelderzeit sowie eines herrlichen Panoramablicks auf Förrenbach und dem Happurger Stausee.

Stand 30. Januar 2011

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